Scrum und Continuous Integration

Nachdem mir ein Bekannter (Hallo Alex!) mitgeteilt hat, dass mein Blog schon auf Platz 5 der Suchergebnisse von “Scrum Continuous Integration” steht, möchte die dürftigen Infos die man bisher finden konnte noch etwas erweitern.

Scrum hat als Grundprinzip, dass man ständig lieferfähig ist. In der Regel liefert man die Ergebnisse des letzten Sprints aus. Ggf. muss oder möchte man noch einen gesonderten Test-Sprint machen in dem superkomplizierte nicht-automatisierbare Integrationstests durchgeführt werden. Letzteres ist insbesondere bei der SW-Entwicklung für Geräte interessant.
Bei mir/uns haben sich Jenkins und buildbot als CI Server gut gemacht. Jenkins gefällt mir besser, da er leichter zu erweitern ist und es schon ganz viele Plugins gibt (für git, Sonar, ClearCase uvm.). Nach jedem git push läuft Jenkins los und macht einen clean build. Den Installer kann man sich (wenn man weitere Tests durchführen möchte) vom Server holen und loslegen. Nach dem Build werden die Metriken (Unittest, Code Coverage, PDM, FindBugs) in Sonar eingepflegt. Dort erkennt man dann auch Schwachpunkte und hat vor allem einen Verlauf über die Zeit.

Scrum benötigt IMHO CI, da sonst weder schnell noch effizient ein Liefergegenstand vorliegt und zeitnahes Feedback fehlt.

Enigmail mit Thunderbird 5

Viele werden mit Schrecken bemerkt haben, dass Enigmail nach einem Upgrade auf Thunderbird 5 nicht funktioniert. Unter https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/addon/enigmail/ ist nun jedoch eine neue Version von Enigmail verfügbar welche auch mit Thunderbird 5 funktioniert. Eine Installationsanleitung habe ich bereits früher einmal geschrieben: Enigmail – unter Windows mit Thunderbird Emails verschlüsseln

Eventim – Warum sind Tickets so teuer?

Gestern wollte ich 2 Tickets für ein Konzert in Berlin kaufen. Durch die ständige Werbepräsenz steuerte ich zunächst Eventim[TM] an. Dort sollten die Karten je 36€ kosten. Bei der Versandart kann man wählen, ob man die Karten zugeschickt haben möchte (für rund 5€) oder selbst ausdrucken. Letzteres fand ich super. Jedoch wollte Eventim dafür auch noch 2,50€ haben. Die Frage ist WOFÜR? Warum soll ich 2,50 zahlen, wenn ich mein eigenes Papier in meinem eigenen Drucker benutze? Ob es rechtfertigende Gründe gibt, bleibt im Dunkeln.
Ich bin jedenfalls zu Hekticket gesurft und habe die Karte für je 34,50€ erstanden, dazu kommen 4,50€ Versand. Ich habe also mindestens einen Euro gegenüber Eventim gespart, trotz Versand.

Die Branchenriesen machen also nicht immer gute Preise – ein Vergleich lohnt sich immer.