Kindle – die ersten Wochen

Nachdem der Kindle nun das vierte Mal geladen wurde ist es Zeit für einen kleinen Statusbericht. Aufladen ist ziemlich selten nötig, wenn man wirklich nur ebooks liest. Bei exzessiver WLAN/3G Nutzung für Kindle-Shop und Wikipedia oder anderer Internetseiten ist der Akku schon mal nach 4 Tagen leer (So geschehen bei den ersten beiden Ladezyklen). Schaltet man “Wireless” ab, so entlädt sich der Akku kaum selbst, das Umblättern macht ihm auch nicht zu schaffen. Hier sollte man wohl einen Monat Ruhe haben. Aktuell wird mein Akku nach zwei Wochen noch als komplett voll angezeigt.

Das Display ist wirklich super. eInk sieht besser aus als richtiges Papier ;) Allerdings sind 6″ auch wirklich wenig. Das merkt man insbesondere bei Formaten die nicht für 6″ Displays ausgelegt sind wie beispielsweise pdf-Dateien. Die Grenzen der Zumutbarkeit sind dort bei rund 8 Wörtern pro Zeile erreicht.

Wie ja bekannt ist, kann der Kindle pdf-Dokumente anzeigen. Was weniger bekannt ist, sind die ziemlich unsinnig gewählten Zoom-Stufen von 100, 150 und 200%. Man bräuchte eigentlich 125 und 175% um eine optimale Darstellung zu erhalten. Leider existiert auch kein sog. Smartzoom wie bei der alternativen Firmware Duokan. So kann man pdf’s nur sinnvoll nutzen, wenn diese in einigermaßen großer Schrift vorliegen und nur einspaltig sind.

Der Kindle Store, also die Amazon Anbindung, ist gut gelungen und absolut brauchbar. Der Webbrowser, welcher als experimentell gekennzeichnet ist, kann für kurze Ausflüge auf textlastige Seiten gut genutzt werden.

In den nächsten Wochen werde ich die alternative Firmware etwas genauer unter die Lupe nehmen und ggf. ein Tutorial bereitstellen. Vorab schon einmal ein Link Englische Anleitung – Duokan installieren.

2 Gedanken zu “Kindle – die ersten Wochen

  1. Bemerkenswerter Artikel. Würde gern mehr Posts zu der Thematik lesen. Freu mich auf die naechsten Posts.

  2. Pingback: Kindle Duokan Firmware Update | Christoph Becker

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